Black Friday? Tipp zum Gewinnen eines ‚Preiskriegs‘: So nutzen Sie Google Shopping- und Amazon-Daten zur Umsetzung einer felsenfesten Wettbewerbspreisstrategie
Tipp zum Gewinnen eines ‚Preiskriegs‘: So nutzen Sie Google Shopping- und Amazon-Daten zur Umsetzung einer felsenfesten Wettbewerbspreisstrategie
In der schnelllebigen Welt des E-Commerce ist die Preisgestaltung von größter Bedeutung. Sie beeinflusst Ihre Gewinnspanne sowie Ihre Position im Verhältnis zum Wettbewerb. Einfach die Preise anderer zu übernehmen, reicht nicht aus; Sie benötigen aktuelle, vollständige und verwertbare Einblicke. Die wertvollsten Quellen dafür? Die Marktplätze selbst: Google Shopping und Amazon.
Durch die Kombination dieser beiden Giganten erhalten Sie eine 360-Grad-Ansicht der Wettbewerbslandschaft pro Land, was für die korrekte Ausführung einer Wettbewerbspreisstrategie unerlässlich ist.
Das unverzichtbare Duo: Google Shopping vs. Amazon
Die Stärke liegt im Verständnis des einzigartigen Angebots beider Plattformen:
| Plattform | Art des Wettbewerbs | Fokus |
| Google Shopping | Angesehene, etablierte Einzelhändler und Marken. | Am besten für einen Überblick über die führenden Akteure in Ihrem Markt. |
| Amazon | Insbesondere weniger bekannte Akteure, einschließlich einer riesigen Anzahl kleinerer, spezialisierter Verkäufer. | Unverzichtbar, um die vollständige Preisspanne und den Long-Tail des Marktes abzubilden. |
Indem Sie beide in Ihre Analyse einbeziehen, verpassen Sie keine kritische Preisgestaltung mehr, egal ob sie von einer großen Kette oder einem Nischenanbieter stammt.
Intelligentes Feed-Management: Maximierung Ihrer Daten
Hunderttausende von Produkten täglich zu überprüfen, ist kostspielig und oft unnötig. Der Schlüssel zu einer effizienten Wettbewerbspreisgestaltung liegt im segmentierten Feed-Management.
1. Tägliche (oder zweimal tägliche) Überprüfungen Konzentrieren Sie die höchste Frequenz auf die Produkte, die sich am meisten bewegen und den größten Einfluss auf Ihren Umsatz haben:
- Die „A-Liste“ Ihres Sortiments: Ihre meistverkauften Produkte und diejenigen mit der höchsten Marge. Wettbewerber reagieren am häufigsten auf diese.
- Volatile Artikel: Produkte, die derzeit im Angebot sind, saisonale Artikel oder Artikel mit sehr hoher Preiselastizität.
- Neu hinzugefügte Artikel: Sofortiger Einblick, wie der Markt auf Ihr neuestes Angebot reagiert.
2. Wöchentliche Überprüfungen (Long-Tail und Nicht gefunden) Der Rest Ihres Sortiments kann seltener überprüft werden:
- Das Long-Tail-Sortiment: Dies sind die sich langsamer drehenden, einzigartigen Produkte. Ihre Marktpreise sind im Allgemeinen stabiler. Einmal pro Woche ist hier oft ausreichend.
- Die Liste „Nicht gefunden“: Eine kluge Strategie besteht darin, Artikel, die bei der vorherigen Überprüfung keine Konkurrenten ergaben, wöchentlich weiterhin zu überprüfen. Sobald Anbieter auftauchen, verschieben Sie diesen Artikel sofort in den täglichen, hochfrequenten Überprüfungs-Feed.
Weitere Tipps für den modernen Online-Händler
Um Ihre Wettbewerbspreisstrategie weiter zu stärken und zu optimieren, sind hier weitere entscheidende Schritte:
- Optimieren Sie Ihre Marge: Nicht nur nach unten, sondern auch nach oben! Das größte Missverständnis über Wettbewerbspreise ist, dass sie nur zur Preissenkung dienen. Im Gegenteil! Durch die kontinuierliche Überwachung der Marktpreise von Google Shopping und Amazon können Sie sehen, wann die Konkurrenz teurer wird, keine Lagerbestände mehr hat oder aus dem Markt ausscheidet. Dies sind die Momente, in denen der Markt es Ihnen ermöglicht, Ihren Preis zu erhöhen und gesündere Margen zu erzielen, ohne den Verkauf zu beeinträchtigen. Die aktive Arbeit mit diesen Daten führt direkt zu einer gesünderen Gesamtgewinnspanne.
- Preisgestaltung basierend auf dem Lagerbestand: Verknüpfen Sie Ihre Wettbewerbspreise mit Ihrem eigenen Lagerbestand. Senken Sie den Preis aggressiver, wenn Sie Überbestände haben. Erhöhen Sie den Preis (bis zu einem akzeptablen Niveau) bei Knappheit oder einer Lieferzeit, die besser ist als die des Konkurrenten.
- Überwachen Sie die Lieferzeiten: Der Preis ist nicht das Einzige, was zählt. Wenn Ihr Konkurrent einen niedrigeren Preis, aber eine Lieferzeit von 5 Tagen hat, während Sie morgen liefern können, können Sie Ihren Preis möglicherweise etwas höher halten und trotzdem den Verkauf gewinnen. Vergleichen Sie Preis UND Lieferzeit.
- Dynamische Preisunter- und -obergrenzen: Stellen Sie sicher, dass Ihre automatische Repricing niemals unter Ihre Kosten plus einer minimalen Marge (die Preisuntergrenze) fällt oder über einen unrealistischen Preis (die Preisobergrenze) steigt. Dies verhindert Verluste und Reputationsschäden.
- Nicht-Preis-Faktoren: Kommunizieren und optimieren Sie die Elemente, die Sie einzigartig machen und Ihren Preis rechtfertigen. Denken Sie an: ausgezeichneten Kundenservice, kostenlose Rücksendungen, lange Garantie oder starke Markenbekanntheit. Der Preis ist nicht alles, aber Sie müssen den Mehrwert klar kommunizieren.
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